Neue Einfahrt in den Hauptbahnhof Chemnitz

 

Am 15. Februar 2013 ist die erste Stadtbahn in den umgestalteten Chemnitzer Hauptbahnhof eingefahren. Damit wurde die nächste große Bauetappe der Stufe 1 des Chemnitzer Modells abgeschlossen. Die Beton-, Stahlbau- und Fassadenarbeiten führten die Unternehmen Dachbau Stassfurt, Heinrich Rohlfing, Profil, Temme Obermeier und TSM Bau als „ARGE Umbau Querbahnsteiggebäude“ aus.

 

Die erste Chemnitzer Bahnstation wurde 1852 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Chemnitzer Hauptbahnhof schwer beschädigt. In den 1970er Jahren entschloss man sich zu einem Neubau. Die neue und bis heute existierende Bahnhofshalle wurde 1976 fertiggestellt, das Querbahnsteiggebäude 1978.

 

Ein Teil des Chemnitzer Modells ist die Verknüpfung von Eisenbahn- und Straßenbahngleisen aber auch von Bahn und Bus mit dem Ziel, Verkehrsströme  leistungsfähig zu bündeln. Zukünftig fährt die Stadtbahn durch das Querbahnsteiggebäude des Hauptbahnhofs auf dem Höhenniveau der Bahnhofstraße/Georgstraße. Dadurch rücken Hauptbahnhof und Innenstadt näher  zusammen.

 

Außerdem erhält der Hauptbahnhof Chemnitz im Zuge der Umgestaltung eine von Grüntuch Ernst Architekten (Berlin) entworfene, neue Fassadenkonstruktion aus Stahlfachwerkrahmen. Dies betrifft sowohl die Längsfassade an der Mauerstraße als auch die Querbahnsteigfassade an der Georgstraße. Die Außenfassade wird als halbtransparente ETFE-Kunststoffmembran-Kissenfassade ausgeführt, die eine Medieninstallation aus einzeln steuerbaren Lichtelementen enthält. Die Innenfassade zur Bahnhofshalle gliedern großformatige  Aluminiumpaneele mit einer Bespannung aus wetterfestem technischen Textil.

 

Abgeschlossen sein wird der Umbau des Querbahnsteiggebäudes mit Fahrstuhl und Treppen bis Ende dieses Jahres. Das Gesamtvorhaben Stufe 1 wird voraussichtlich im 4. Quartal 2014 beendet sein.

www.chemnitzer-modell.de

 

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