Horizon Field Hamburg

Raum und Bewegung neu entdecken

 

Bis Mitte September 2012 konnten Besucher der Deichtorhallen in Hamburg Raum und Bewegung auf völlig neue Weise erfahren. Speziell für die Halle für aktuelle Kunst hatte der britische Künstler Antony Gormley mit dem „Horizon Field Hamburg“ eine besondere Installation entwickelt.

 

Der Besucher betrat die Nordhalle der Deichtorhallen und sah sich mit einem fast 4.000 Quadratmeter großen Raum konfrontiert, in dem in über sieben Meter Höhe eine große, flache, spiegelnde Plattform wie ein fliegender Teppich frei in der Halle schwebte. Die Plattform, bestehend aus 15 seilunterspannten Querträgern mit einer Spannweite von 18 Metern, war an den bestehenden Hallenbindern des über 100 Jahre alten Gebäudes der Deichtorhallen aufgehängt.

 

Das raumgreifende Werk bewegte sich leicht in horizontaler Richtung, allerdings sehr langsam und zunächst kaum wahrnehmbar. Durch die Begehbarkeit wurden die Besucher zum Teil des Projektes. Auf frei schwebendem und scheinbar nicht definiertem Grund ließen sich Gehen, Fühlen, Hören und Sehen im gegenseitigen Miteinander neu entdecken.

 

Der Stahl für die temporäre Konstruktion wurde von Rohlfing aus Niedermehnen im Auftrag des schweizerischen Unternehmens Nüssli geliefert und montiert. Die Ingenieure des Planungsbüros Schlaich Bergermann und Partner übernahmen die statisch-konstruktive Konzeption.

 

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www.horizonfieldhamburg.com

www.deichtorhallen.de

 

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