Ein Kloster entsteht neu

 

Einst stand in Ihlow (Kreis Aurich) die größte Klosteranlage zwischen Bremen und Nordfriesland. 1529 wurde das Zisterzienserkloster „Schola Dei“ als Folge von Reformation und Säkularisierung abgerissen. Jetzt wird das Kloster als Teil-Rekonstruktion als Stahlskulptur in Originalgröße wieder aufgebaut. 

 

„Dabei entsteht keine 1:1-Rekonstruktion, sondern eine Imagination – ein Projekt, das Platz lässt für die Fantasie eines jeden Besuchers“, beschreibt Bernhard Buttjer, Vorsitzender des Klostervereins Ihlow, die Besonderheiten. Bis zu 45 Meter hoch sind die Stahlteile, die Chor- und Alterraum der romano-gotischen Kirche nachbilden werden.

 

Die Gesamtkosten des Projektes betragen mehr als drei Millionen Euro, finanziert im Wesentlichen durch die Europäische Union und das Land Niedersachsen. Die rund 205 Tonnen Grobblech und rund 90 Tonnen Rundrohre, Hohlprofile und Stabstahl wurden von der Salzgitter AG zur Verfügung gestellt. Zu den weiteren Förderern dieses europaweit einmaligen Projekts gehören die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, der Ev.-luth. Kirchenkreis Aurich, das Bistum Osnabrück, der Landkreis Aurich, die Gemeinde Ihlow, die Klosterkammer Hannover, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Gerhard ten Doornkaat Koolman-Stiftung, die EWE Stiftung, die Niedersächsische Lottostiftung.

 

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