Das kleine blaue Wunder - Neubau einer Geh- und Radwegbrücke über die Zwickauer Mulde

 

Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann nannte sie bei der offiziellen Einweihung liebevoll „das kleine blaue Wunder“ – in Anspielung auf die Brücke „Blaues Wunder“ in Dresden. Touristen, Wanderer und Spaziergänger können sich seit kurzem über eine neue Geh- und Radwegbrücke über die Zwickauer Mulde in Lunzenau-Rochsburg freuen. Für die Bewohner der Siedlung „Am Wald“ ist die Hängebrücke am Fuße der Rochsburg die einzige Verbindung auf dem Landweg zu ihren Grundstücken.

 

Aufgrund ihrer besonderen Lage reicht die Geschichte der Muldenbrücke weit in die Vergangenheit zurück. Bereits um 1480 erwähnen die Chroniken einen einfachen „Bocksteg“ über die Mulde. Seit etwa 1878 gab es einen „schwankenden Steg“ – im Volksmund Schaukelbrücke genannt. 1936 wurde dieser alte Steg erneuert. Ein Hochwasser riss ihn allerdings 1954 komplett weg. Die dann 1955/56 errichtete Hängebrücke wurde jetzt durch Rohlfing Stahlbau durch eine neue Geh- und Radwegbrücke ähnlicher Bauart ersetzt.

 

Die durch ihre blaue Farbe auffällige Hängebrücke hat eine Länge von zirka 62 Metern, bei einer Pylonenhöhe von 7,30 Metern. Eine innovative Beleuchtung im Handlauf sorgt dafür, dass die zwei Meter breite Brücke auch abends Besucher anlockt.

 

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