Willkommen in Kanada - Yukon Bay im Zoo Hannover eröffnet

 

Eine fantastische Unterwasserwelt im Rumpf eines Schiffes, eine Goldmine und typisch kanadisch bunte Holzhäuser – mit der Erlebniswelt „Yukon Bay“ ist der Zoo in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover um eine Attraktion reicher. Nach rund 30 Monaten Gesamtbauzeit erfolgte am 22. Mai 2010 die Eröffnung. Die Roh- und Stahlbauarbeiten wurden durch die ARGE Heinrich Rohlfing und Wilhelm Scheidt ausgeführt.

 

Die neue Erlebniswelt ermögliche Tierbegegnungen der besonderen Art, erklärte Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Herzstück der mit hohem Anspruch ausschnitthaft nachgebildeten Tier- und Kulturwelt der Yukon Teritories, Kanada, ist der auf Grund gelaufene Frachter „Yukon Queen“. Im Rumpf des Schiffes öffnet sich eine große Unterwasserwelt und gibt durch Vertikal-, Schräg- und Überkopfverglasung den Blick frei auf arktische Tiere. Die tragende Konstruktion des Schiffes bilden Querschotte aus Unterzügen und Spanten. Die Spanten wurden dabei, um eine Schiffsform nachbilden zu können, mit einer Krümmung hergestellt. Die Schiffshaut besteht aus durch Stahlrippen ausgesteiftem Stahlblech.

 

Rund 100 Tiere leben in der vom Berliner Architekturbüro Pearlman entworfenen Themenwelt mit etwa 22.000 m2 Fläche. 15 Arten sind vertreten, darunter Eisbären, Pinguine, Wölfe, Karibus, Seebären und Robben. Für das gesamt rund 35 Millionen teure Projekt wurden unter anderem 1.200 Tonnen Stahl in Hafenbecken und Schiff, 13.000 m2 handmodellierte Felsen, 18.000 Bäume und Sträucher und 200 Tonnen Natursteine verbaut.

 

www.zoo-hannover.de

 

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